Nova Ljubljanska banka - bänke
Die Nova Ljubljanska banka d. d. (NLB, deut. Neue Laibacher Bank) ist ein slowenisches Kreditinstitut mit Sitz in Ljubljana. Sie ist die größte slowenische Bank. Das Unternehmen hatte (2006) eine Bilanzsumme von 14,4 Milliarden Euro und einen Vorsteuergewinn von 100,7 Millionen Euro. Vorstandschef ist Marjan Kramer. Nova Ljubljanska banka macht 2006 über 100 Millionen € Gewinn In: WirtschaftsBlatt online vom 23. Februar 2007
Die Nova Ljubljanska banka wurde am 27. Juli 1994 gegründet. Sie übernahm einen Teil des Vermögens und der Geschäfte der Ljubljanska banka, d. d., eines 1970 - also in der jugoslawischen Periode des Landes Slowenien - gegründeten Kreditinstituts. Seine Ursprünge datiert das Unternehmen zurück auf das Jahr 1889 als - zu Zeiten von Österreich-Ungarn - eine lokale Sparkasse mit dem Namen Mestna hranilnica ljubljanska gegründet wurde. Kurze Geschichte der Bank auf deren Homepage
Der Bank wird angelastet, sich bei der Gründung Spareinlagen von Kunden aus Staaten des ehemaligen Jugoslawiens, ohne Entschädigung vollständig angeeignet zu haben. Klagen zufolge hätte die Nova Ljubljanska Banka die rechtliche Verpflichtung Angelegenheiten der vormaligen Ljubljanska Banka, bei der sich Spareinlagen aus dem gesamten Raum des ehemaligen Jugoslawiens befanden, zu übernehmen, zumal sie deren Nachfolgeinstitution darstellt, was diese jedoch bestreitet. Stattdessen wurde von der damaligen slowenischen Regierung beschlossen, dass „ausländische“ Spareinlagen nicht zum Sukzessionsvermögen der Bank fallen und somit kein Anspruch mehr auf die Auszahlung der, auf den Konten vorhandenen, Gelder vonnöten wäre. Die Nova Ljubljanska Banka war und ist auch heute noch die größte Bank Sloweniens und befindet sich in mehrheitlichem Staatsbesitz. Sie war somit eine wichtige Kapitalverwaltungsinstitution für die neu-entstandene Republik Slowenien.Kroatische Nationalbank, OČITOVANJE HRVATSKE NARODNE BANKE O PROBLEMU DEVIZNE ŠTEDNJE HRVATSKIH GRAĐANA U LJUBLJANSKOJ BANCI (kroatisch)
Auch heute noch dauern zahlreiche Klagen vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg an. Den früheren Sparern wurde bislang noch immer keine Entschädigung ausgezahlt, geschweige denn ein Zugriff auf ihre ehemaligen Konten gewährt.
2002 erwarb die belgische KBC Group einen Aktienanteil von 34% an der Nova Ljubljanska Banka. 35,41% sind im Besitz des slowenischen Staates.Kroatische Nationalbank, OBJAŠNJENJE HNB-a U POVODU ZANIMANJA EUROPSKE KOMISIJE ZA SLUČAJ KBC-a, 31. ožujka 2006. (kroatisch)
Am 7. November 2006 wies der Europäische Gerichtshof die Klagen zweier kroatischer Sparer ab, da diese ihre Spareinlagen durch den Verkauf von Immobilien, welche zum Besitz der Ljubljanska Banka gehörten, bereits zurück erhalten haben sollen. Eine weitere Klage wurde deshalb abgewiesen, da zunächst der Klageweg vor kroatischen Gerichten angeraten wurde.Kroatische Regierung, Hrvatska će i dalje inzistirati da Ljubljanska banka vrati dug Hrvatima (kroatisch)
Im April 2007 kaufte die Nova Ljubljanska banka die drittgrößte Bank des Kosovo, die Kasabank. Slowenische Bank steigt im Kosovo ein Meldung der APA im WirtschaftsBlatt online vom 5. April 2007
Die Nova Ljubljanska banka ist der Hauptsponsor der staatenübergreifenden adriatischen Basketball-Liga, auch NLB Liga genannt.
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July 26th, 2008 at 8:01 pm
[…] den gesamtzusammenhang erfassen bzw. erkennen um eine notwendige implementation vorzunehmen die sich auf das gesamtsystem auswirkt. es hängt davon ab wieviel “herzblut” dieser […]